BGH: Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung sind auf reise- und beförderungsvertragliche Schadensersatzansprüche nach nationalem Recht anzurechnen

Sachverhalt:

Die Kläger des Verfahrens X ZR 128/18 buchten bei der beklagten Reiseveranstalterin für die Zeit vom 17.7. bis 7.8.2016 eine Urlaubsreise, die Flüge von F. (Deutschland) nach L. (USA) und zurück sowie verschiedene Hotelaufenthalte umfasste. Den Klägern wurde die Beförderung auf dem für sie gebuchten Hinflug verweigert.

Reiseversicherer zahlen nur eingeschränkt bei Tschernobyl-Besuch

Reisezeit gleich Urlaubszeit: Während sich das Gros der Urlauber in den kommenden Wochen am Strand oder in den Bergen von den Alltagsstrapazen erholt, nutzen manch hartgesottene Urlauber die freien Tage für einen ganz besonderen Abenteuerurlaub. Aktuelles Beispiel: Ein Trip ins atomverseuchte Tschernobyl. Die Reiseversicherer warnen indes: Langzeiteffekte seien nicht versichert.

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AG Frankfurt/M.: Zu spät am Gate – Kein Anspruch gegen den Reiseveranstalter

Das AG Frankfurt/M. hat entschieden, dass Reisende, die erst nach Abschluss des Einsteigevorgangs (Boarding) am Fluggaststeig erscheinen, keine Ansprüche gegen den Pauschalreiseveranstalter haben, wenn ihnen die Beförderung durch die Fluggesellschaft aus diesem Grund verweigert wird.