Quo vadis kollektiver Verbraucherschutz?

Ein Aufsichtsschwerpunkt der BaFin für 2021

Anfang Mai hat die BaFin ihre Aufsichtsschwerpunkte für das laufende Jahr bekannt gegeben. Neben zwei Themen mit klarem Aktualitäts- und Zeitbezug – die BaFin möchte zum einen der Frage nach Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die beaufsichtigten Unternehmen und die Finanzmärkte weiter nachgehen und zum andern IT- und Cyberrisiken nach wie vor im Fokus belassen – ist dort zudem der kollektive Verbraucherschutz als Schwerpunktthema für das Jahr 2021 genannt.

Christian Rüsing: Versicherungsaufsichtsrechtliche Aspekte des Brexits

Der Brexit stellt Versicherungsunternehmen und Aufsichtsbehörden vor besondere Herausforderungen. Diese Arbeit analysiert wesentliche Auswirkungen des Austritts auf grenzüberschreitende Versicherungsgeschäfte und Gestaltungsmöglichkeiten der Versicherer.

Prof. Dr. Meinrad Dreher, Versicherungsaufsichtsrechtliche Regelungsdefizite

Mit dem VAG 2016 hat der deutsche Gesetzgeber die Solva-II-Richtlinie umgesetzt. Bei seinen zwei Anläufen, zunächst dem Regierungsentwurf des VAG von 2012, der wegen Verschiebungen des Inkrafttretens des Solvency-II-Beginns auf europäischer Ebene nicht verwirklicht wurde, und sodann dem Regierungsentwurf des Jahres 2014, hatte der deutsche Gesetzgeber zeitlich und inhaltlich einen ausreichenden Vorlauf, um das komplexe europäische Solvency-II-Recht national angemessen zu transformieren.

IAIS: Bericht zu den Auswirkungen von „Fintechs“ auf Versicherungswirtschaft und Versicherungsaufsicht

Die International Association of Insurance Supervisors (IAIS) hat am 14.3.2017 einen Bericht zu den Auswirkungen von „Fintechs“ auf die Versicherungswirtschaft und die Versicherungsaufsicht veröffentlicht. Unter dem Stichwort „InsurTech“ werden unterschiedliche Szenarien untersucht, bis hin zu dem Szenario, dass große Technologieunternehmen selbst als Versicherer fungieren.

(Pressemitteilung der IAIS vom 14.3.2017)