Rezension: Straub, Grenzen der Leistungspflicht des privaten Krankenversicherers

Unter der Überschrift „Grenzen der Leistungspflicht des privaten Krankenversicherers – Versicherungsfall, Übermaßbehandlung und Übermaßvergütung“ hat Marcel Straub in der bekannten Frankfurter Reihe eine bemerkenswerte Dissertation veröffentlicht, die sowohl für den Praktiker als auch für die juristische Meinungsbildung von besonderer Relevanz ist. Die Dissertation ist im Jahr 2018 erschienen und umfasst 333 S. im DIN-A5-Format.

Rezension: Handbuch der Beweislast – Kommentar in drei Bänden

Bd. 1 dieser Reihe, der Grundlagenband, erschien zuletzt im Jahr 2016 in der 3. Aufl. Seither hat sich in Wissenschaft und Rechtsprechung einiges getan, was Anlass gab, den Grundlagenband mit 617 S. und zwei weitere Bände zu Fragen der Beweislast insbesondere im BGB, in einer weiteren Auflage herauszubringen.

Rezension: Festschrift für Karl-Heinz Danzl – Zum 65. Geburtstag

Karl-Heinz Danzl hat seine Richterlaufbahn mit dem langjährigen Vorsitz im Schadensersatzsenat des OGH (Zweiten Senat) gekrönt. Seit 1987 war er Lehrbeauftragter, seit 1998 ist er Honorarprofessor an der Universität Innsbruck und seit 2006 Hauptschriftleiter der österreichischen Zeitschrift für Verkehrsrecht.

Rezension: Das Äquivalenzprinzip im Privatversicherungsrecht

Die Gleichwertigkeit von Leistung und Gegenleistung in einem Vertrag bezeichnet man als Äquivalenz. Rapp untersucht Fragen, die sich mit der Äquivalenz gerade im Versicherungsvertrag ergeben oder ergeben könnten. Dabei unterscheidet er eingangs zwischen der Individualäquivalenz bezüglich des Einzelrisikos und der Globaläquivalenz beim Versichertenkollektiv. Kernfrage seiner Untersuchung soll sein, „ob – und wenn ja, in welchem Umfang – die bei einer ersten Betrachtung konträr zu allgemeinen Vertragsrechtslehren und der Privatautonomie stehende Existenz einer Äquivalenzbeziehung im Sinne eines Äquilibriums der Leistungspflichten als Grundprinzip des Privatversicherungsrechts Bestand haben kann“. Rapp möchte dabei Leitlinien und Prinzipien erarbeiten, die zugleich als Argumentationstopoi in der versicherungsvertraglichen Dogmatik fungieren können.

Rezension: Innovatives Denken zwischen Recht und Markt – Festschrift für Hans Schwintowski

Zum 70. Geburtstag ist die Festschrift für Schwintowski unter dem gelungenen Titel „Innovatives Denken zwischen Recht und Markt“ erschienen. Parallel zu den vom Jubilar wirkungsmächtig bestellten wissenschaftlichen Feldern ist der thematische Bereich des Werkes weit gefächert und umfasst Versicherungsrecht, Bank- und Kapitalmarktrecht, Vertrags- und Verbraucherrecht, Kartell-, Energie- und Regulierungsrecht, Deutsches und Europäisches Wirtschaftsrecht sowie Varia.